München

Carrotmob: Marketing oder Umweltschutz?

by Tobias on October 5, 2009

Moritz Hanebeck wirft in seinem Blog die Frage auf, ob es sich beim Carrotmob um Marketing oder Umweltschutz handelt. Beides ist der Fall. Natürlich machen wir Marketing für den Löwenzahn, aber wir tun dabei etwas für den Umweltschutz. Es handelt sich dabei um eine – wie man so schön sagt – Win Win Situation. Der Löwenzahn profitiert von unserem Marketing und gewinnt dadurch sicherlich neue Kunden. Außerdem bringen die Energiesparmaßnahmen langfristig auch eine Geldersparnis für den Laden. Das Marketing bezieht sich aber auch auf den Klimaschutz allgemein. Eines der Ziele die Green City hat: Den Klimaschutz in den Köpfen der Menschen verankern und auf ihn aufmerksam machen. Ferner gilt unsere Unterstüzung nicht etwas einen großen Einzelhandelskette, sondern vielmehr einem kleinen Quartierladen, der stellvertretend für die innerstädtische Vielfalt an Einzelhändlern steht. Darüber, dass ein einzelner Carrotmob kein großer Schritt für den Klimaschutz bedeutet sind wir uns alle bewusst und einig, aber so ist der Carrotmob doch eine Form um den Klimaschutz mit einer nicht alltäglichen und spannenden Aktion in Szene zu setzen. Und warum sollte man Twitter, Facebook und Co nicht als Plattform nutzen um sein Vorhaben bekannt zu machen? Schließlich ist virales Marketing eine gute und inzwischen auch schon “normale” Art der Kommunikation. Dem Carrotmob hat es – wie die Beispiele aus anderen Städten und Ländern zeigen – auf jeden Fall immer geholfen und ihn zu einem großen Erfolg gemacht. Das gleiche erhoffen wir uns auch für den 17.10. im München, auch wenn die Aktion – wie Moritz Hanebeck es ausdrückt – nur unter die “Kategorie Kleinvieh macht auch Mist” fällt. Dem Klimaschutz hilft es trotzdem: Zum einen durch direkte Maßnahmen im “Löwenzahn” und zum anderen durch die Tatsache, dass er ins Bewusstsein der Konsumenten und des Unternehmers rückt.

Category: München

1 Comment »

  1. [...] in einem Laden, der 30% seines Umsatzes in den Klimaschutz steckt. Die Aktion stellt also eine Kombination aus Umweltschutz und Marketing dar. Ich finde den Gedanken aber grundsätzlich richtig, dass man “grün” einkauft. [...]

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